GQ Gentleman 2017 — „Gestatten, Gentle-man!": Wie die GQ ihren Gentleman suchte
Wann ist ein Mann ein GQ-Mann? Diese Frage beantwortete die GQ 2017 mit einer eigenen Promotion-Doppelseite unter dem Titel „Gestatten, Gentle-man!". Darin blickte das Magazin zurück auf das Finale des „GQ Gentleman 2017" — einen Wettbewerb, bei dem Stil allein nicht reichte.
Zehn Finalisten, ein Resort, viele Prüfungen
Am 29. und 30. Juni 2017 traten im Gräflichen Park Grand Resort in Bad Driburg zehn Finalisten gegeneinander an, die sich aus rund 120 Bewerbern qualifiziert hatten. Die Prüfungen trugen die Handschrift der Partner des Wettbewerbs: Beim Tontaubenschießen von Thomas Sabo zählte Präzision, bei der Smart-Art-Challenge von Jeep wurde aus Klebeband und einem Auto ein Kunstwerk mit eigener Geschichte. In der „Cool Force"-Duftwelt von Baldessarini waren die Kandidaten als kreative Redner gefragt, für Wolfskin Tech Lab mussten sie Wind und Wetter trotzen, ohne Haltung und Stil zu verlieren, und für Clarins stand der Dreh eines Tutorial-Videos auf dem Programm.
Erst die letzte Jury-Sitzung brachte die Entscheidung
Die Jury war prominent besetzt: Schauspieler Henning Baum, Profitänzer Massimo Sinató, YouTube-Star Sami Slimani, TV-Moderatorin Susanne Klehn und der frühere Finalist Johannes Laschet vergaben die Punkte, Jury-Vorsitzender war GQ-Chefredakteur Tom Junkersdorf. Unterstützt wurden sie von Vertretern der Partner. Den Ablauf beschrieb die GQ als Foto-Finish: Unter den Top Ten gab es den Publikumsliebling, den Gewinner des Online-Votings und den Künstler — und erst in der letzten Jury-Sitzung einigte sich die Runde auf den Kandidaten, der alle Facetten als Gesamtpaket lieferte.
Der Gewinner: Florian Molzahn aus Leipzig
Die Wahl fiel auf Florian Molzahn, Personal Trainer aus Leipzig, Jahrgang 1984. Er wurde für 365 Tage zum Gesicht der GQ — als Markenbotschafter bei Events und Fashion-Shows, mit einer Promotionstrecke im Heft und einem eigenen Blog auf GQ.de. Dazu gab es Sachpreise: ein Jahr Jeep Compass, ein Duftseminar von Baldessarini, Mode von Wolfskin Tech Lab und ein Schmuckset von Thomas Sabo. Auf die Plätze kamen Sami Falk Taha aus Wuppertal und Enis Bayik aus München. Molzahns Fazit nach den Prüfungen: „Meine Komfort-Zone habe ich zuhause gelassen."
Der Gewinner im GQ-Porträt
In ihrer September-Ausgabe 2017 stellte die GQ den frisch gekürten Gentleman auf Seite 48 noch einmal ausführlich vor — unter der Überschrift „Und der Gewinner ist …" ließ das Magazin Molzahn selbst zu Wort kommen. Der Sieger beschrieb die Sekunde der Ehrung: Als GQ-Chefredakteur Tom Junkersdorf am Ende des Finales seinen Namen aufrief, habe sein Herz kurz ausgesetzt. Der Steckbrief ordnete den damals 33-Jährigen ein: Er arbeitet als Personal Coach, Ernährungsberater und Fußball-Athletiktrainer in Leipzig, sein Credo lautet „Immer wieder aufstehen, lächeln, weitermachen". Als Vorbild nannte er Bud Spencer — im Film ein Haudrauf, im echten Leben ein Mann, der in Hemd und Anzug stets elegant aufgetreten sei. Das Botschafter-Jahr führte ihn anschließend unter anderem zur „Männer des Jahres"-Gala und auf internationale Partys.
- GQ, GQ Promotion „Gestatten, Gentle-man!", 2017 (Printausgabe, liegt als Archiv-Scan vor; das Finale fand am 29./30. Juni 2017 statt).
- GQ, September 2017, S. 48 — Porträt des Gewinners (Printausgabe, liegt als Archiv-Scan vor).
- Online-Bericht zum selben Finale: GQ.de vom 01.07.2017